Chapter Text
Seit einigen Tagen geistert mir wieder eine Idee durch den Kopf. Ein wesentlicher Auslöser dafür war, dass ich das Remake von Resident Evil 4 noch einmal gespielt habe. Währenddessen begann diese Story Idee langsam in mir zu wachsen.
Den entscheidenden Impuls gab mir jedoch eine neue Information, die mich besonders berührt und inspiriert hat. Tatsächlich stand das Ende der Geschichte schon fest, bevor ich überhaupt richtig angefangen habe zu schreiben ,warum, wird sich im Verlauf der Handlung zeigen.
In den letzten Tagen habe ich einen groben Fahrplan für die Geschichte entwickelt und vor allem das jetzt vergangene Wochenende intensiv genutzt, um das erste Kapitel zu schreiben.
Ich befinde mich seit dem Release von „Requiem“ wieder in einer Art kreativer Bubble, aus der ich aktuell nur schwer herausfinde und ehrlich gesagt auch gar nicht herausfinden möchte. Das Planen und Schreiben dieser Geschichten gibt mir momentan genau den Dopamin Kick, den ich brauche.
Ich lebe mit einer Asperger Diagnose, was vermutlich dazu beiträgt, dass ich aktuell besonders kreativ bin und mich im Alltag wie auch in meiner Freizeit fast ausschließlich mit den Geschichten in meinem Kopf beschäftige. Diese möchte ich gerne mit anderen Menschen teilen und mich auch darüber austauschen. Gleichzeitig sind diese Storys in erster Linie für mich selbst entstanden: weil ich sie zu Ende denken wollte, weil ich mich damit beschäftigen möchte und weil ich etwas erschaffen will, zu dem ich immer wieder zurückkehren kann. Umso mehr freut es mich, wenn auch andere daran Gefallen finden.
Ein Punkt noch vorab, der vielleicht einigen Lesern meiner vorherigen Geschichte bereits durch den Kopf gegangen ist: das Thema KI. Ja, ich arbeite damit und ich halte das auch nicht unbedingt für verwerflich. Im Gegenteil: Es hilft mir dabei, mein Gedankengulasch in Worte zu fassen. Gleichzeitig bin ich kein Neuling in der Fanfiction Welt. Ich schreibe bereits seit meinem 13. Lebensjahr, habe früher auch schon einige Dinge veröffentlicht, aber die meiste Zeit schreibe ich für mich selbst.
Ich nutze KI beispielsweise, um Satzstrukturen anzupassen, Texte auf Rechtschreibung zu prüfen (klappt nicht immer, manchmal bin ich auch zu ungeduldig) oder alternative Formulierungen zu finden, wenn sich etwas nicht ganz richtig anfühlt. Auch beim Brainstorming hilft sie mir, vor allem dann, wenn ich überlege, wie ich plausibel von einem Punkt zum nächsten komme. Der Plot, die Ideen dahinter und der Großteil der Texte stammen jedoch ausschließlich von mir.
In manchen Kapiteln greife ich etwas intensiver darauf zurück, vor allem dann, wenn ich Themen behandle, mit denen ich im Alltag wenig Berührungspunkte habe, die aber innerhalb der Geschichte authentisch und nachvollziehbar wirken sollen. Gerade für mich als Autistin hat dieser Anspruch einen besonders hohen Stellenwert um einer Geschichte folgen zu können.
Genauso wichtig ist es mir, die Ereignisse in einen möglichst canon nahen Zeitstrahl einzuordnen und originale Charaktere, wie Leon, so nah wie möglich an ihrer Vorlage zu halten.
Aktuell plane ich, etwa ein bis drei Kapitel pro Woche zu veröffentlichen, vorausgesetzt, meine Motivation bleibt auf einem ähnlichen Niveau wie bei „Erebos“. Diese Geschichte ist innerhalb eines Monats entstanden, eigentlich viel zu schnell, aber das hatte ja seine Gründe., welche ich im Nachwort ausführlich aufgeführt habe. :)
Ein großer Vorteil bei dieser neuen Story ist, dass ich bereits genau weiß, wohin die Reise geht und wie sie enden wird. Und ich gehöre zu den Menschen, die Dinge unbedingt zu Ende bringen müssen, manchmal auch zu meinem eigenen Nachteil. Das Ende stand quasi schon auf Papier, bevor ich überhaupt begonnen habe.
Ich wünsche allen, die bis hierhin gelesen haben, ganz viel Spaß mit der Geschichte.
Und ich freue mich wirklich über eure Gedanken dazu. Wenn ihr etwas sagen möchtet, lasst es mich gerne wissen und wenn nicht, ist das natürlich auch völlig in Ordnung :)
Es folgt hier noch eine kleine etwas ausführlichere Inhaltsangabe:
Ein paar Jahre nach den Ereignissen von Resident Evil 4 ,treffen die 26 jährige Selena Reed und der 29 jährige Leon S. Kennedy unter denkbar schlimmen Umständen aufeinander. Nach einem traumatischen Ereignis, das Selena alles nimmt, wird Leon auf den Fall angesetzt.
Ein Mann, der gelernt hat, selbst im größten Chaos ruhig zu bleiben, obwohl ihn seine eigene Vergangenheit längst gezeichnet hat.
Mehr oder weniger gezwungen machen sich beide gemeinsam auf einen gefährlichen Roadtrip quer durchs Land, um einen Feind zu finden, der vor allem Selena alles genommen hat.
Was als reine Zweckgemeinschaft beginnt, ist von Misstrauen, Reibung und scharfzüngigen Wortgefechten geprägt: Selena ist impulsiv, stolz und von Wut angetrieben, Leon trocken, kontrolliert und nur schwer zu durchschauen.
Keiner von beiden will den anderen wirklich an seiner Seite, doch allein kommen sie nicht weiter.
Je näher sie ihrem Ziel kommen, desto mehr geraten verdrängte Wahrheiten und alte Schuldfragen ans Licht. Zwischen Gefahr, Verlust und ständigen Konflikten wächst langsam eine Verbindung, mit der keiner von beiden gerechnet hat. Eine düstere, spannungsgeladene Geschichte über Vertrauen, Nähe und zwei Menschen, die sich vielleicht genau dann begegnen, als es längst zu spät scheint.
