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Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2026-02-18
Words:
1,031
Chapters:
1/1
Comments:
5
Kudos:
24
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2
Hits:
448

Giving in (and giving head)

Summary:

Joshua wusste, dass er diese Gelegenheit vermutlich nie wieder bekommen würde - und er wollte, er musste sie nutzen.

 

…oder: Joshua verliert die Beherrschung, als Leon und er nach dem Training die letzten beiden in der Kabine sind.

Notes:

Disclaimer: Das ist das erste Mal, dass ich Smut schreibe, also tut mir leid, falls es nicht besonders gut ist. Über Feedback würde ich mich natürlich freuen :)

Die erwähnten Personen gehören sich selbst und das hier ist offensichtlich reine Fiktion.

Work Text:

Mit zielsicheren Schritten ging Joshua zur Tür der Kabine und drückte sie zu. Die anderen Spieler hatten sich nach dem Training beeilt und waren schon nach Hause gegangen.

Er nicht.

Nicht, nachdem Leon noch mit irgendwem aus dem Vorstand reden musste - wegen seines Abschieds, der im Sommer nun definitiv bevorstand - und deswegen später als der Rest der Mannschaft in die Kabine gekommen war. Jetzt stand er alleine unter der Dusche, nur eine Wand zwischen Joshua und ihm, und Joshua wusste, dass er diese Gelegenheit vermutlich nie wieder bekommen würde - und er wollte, er musste sie nutzen. Schnell zog er die Klamotten, die er sich nach dem Duschen alibimäßig übergezogen hatte, wieder aus, warf sie achtlos auf die Bank und öffnete die Tür, die zum Duschraum führte.

Leon stand mit dem Rücken zu ihm unter der Dusche und wusch sich gerade das Shampoo aus den Haaren. Einen Moment nahm Joshua sich Zeit, um ihn anzusehen. Diesen wunderschönen Mann, von dem er sich viel zu lange nicht eingestehen wollte, dass er ihn attraktiv fand. Er hatte es vor sich selbst heruntergespielt, sich eingeredet, dass all die Blicke und Berührungen zwischen ihnen immer rein platonisch waren - auch, als er das Gegenteil eigentlich schon lange erkannt hatte. Doch jetzt würde er sich nicht zurückhalten, er würde sich endlich den Fantasien hingeben, die ihn schon so oft beschäftigt und fast schon gequält hatten. Er atmete tief durch und ging dann über die nassen Fliesen durch den Raum zu Leon. Er streckte die Hand aus und legte sie sanft auf die Schulter des größeren. Der Körper vor ihm spannte sich kurz an, aber Joshua ließ sich davon nicht beirren. Vorsichtig strich er über Leons Nacken und dann seine Wirbelsäule entlang, bis er seine Hand auf seiner Hüfte ruhen ließ. Nicht fordernd, aber wartend. 

Leon drehte sich zu ihm um und lächelte ihn leicht an. "Hey, Jo...", flüsterte er und beugte sich dann herunter, um ihn zu küssen. Sofort erwiderte Joshua den Kuss, erst sanft, dann immer heftiger. Je näher er Leon kam desto mehr spürte er, wie sehr er sich danach gesehnt hatte. Hungrig ließ er seine Hände über die warme Haut wandern, bevor er die Lippen von Leons löste und stattdessen seinen Hals zu küssen begann. Leon lehnte sich gegen die Wand, während seine Knie immer weicher wurden. Joshuas Lippen auf seiner Haut sendeten flüssige Hitze durch seine Adern direkt zwischen seine Beine und er stöhnte rau auf.

"Jo, du-", versuchte er zu sprechen, doch unterbrach sich selbst mit einem rauen Stöhnen, als der Angesprochene einen kurzen Biss auf seinem Schlüsselbein platzierte. 
Dann ließ sich Joshua vor Leon auf die Knie sinken und sah fragend zu ihm hoch. "Darf ich?" fragte er leise und Leon nickte. Er wusste, dass er eigentlich erst fragen müsste, warum das hier passierte, und, dass der Ort dafür alles andere als geeignet war. Allerdings konnte er das alles nicht artikulieren, als er auf seinen Freund herunter sah, der vorm ihm kniete und dessen Mund nur ein kleines Stück von seinem Schwanz entfernt war.

Leon wollte das hier. So sehr. Alles andere wurde unwichtig und verschwand vollkommen aus seinem Kopf.

Joshua lehnte sich vor und hauchte einen Kuss auf Leons Eichel. Das leise Stöhnen, das er als Reaktion bekam, war alles, was er noch brauchte, um richtig loszulegen. Er umschloss Leons Schwanz mit seinen Lippen, saugte leicht daran und umspielte ihn mit der Zunge. Seine Augen fielen zu und er hielt sich an den starken Beinen vor denen er kniete fest. Die Fliesen unter ihm waren unbequem, nass und kühl, aber das störte ihn nicht im Geringsten. Alles, was für ihn zählte, waren das warme Gewicht und der leicht salzige Geschmack von Leon auf seiner Zunge, und die Geräusche, die er von sich gab, während er seine Hände so gut es ging in Joshuas kurzen Haaren vergrub. Joshua öffnete seinen Mund noch etwas weiter, nahm ihn noch tiefer und zwang sich, konsequent durch die Nase zu atmen. Plötzlich begannen Leons Hüften zu zucken und Joshua riss leicht erschrocken die Augen auf, als ihn ein leichter Würgereiz aus dem Konzept brachte. Sofort zwang Leon sich still zu halten, doch Joshua griff nach seinen Hüften und drückte sie ein Stück nach vorne, um ihn zu ermutigen, wieder die Initiative zu übernehmen. Er wollte das - wollte, dass Leon bekam, was er wollte.

Nach einem kurzen Zögern nahm Leon die Bewegung seiner Hüften wieder auf und begann, Joshuas Mund zu ficken. Erst vorsichtig, dann immer ungehemmter, bis seine Finger sich ruckartig in Joshuas Haaren festkrallten und dieser spüren konnte, wie sich Leons Oberschenkel unter seinen Händen anspannten. Mit einem lauten Stöhnen stieß Leon noch einmal tief in seinen Rachen und kam dann in Joshuas Mund.

Er schluckte so viel wie möglich, aber spürte, wie ihm etwas aus dem Mundwinkel lief, als er sich zurückzog. Joshua sah zu Leon, der schweratmend an der Wand lehnte und spürte mit einem Mal wieder alles um sich herum. Die Kälte des leichten Luftzugs der durch die angelehnte Tür aus der Kabine wehte und ihm eine leichte Gänsehaut bescherte, seine schmerzenden Knie auf den harten, kalten Fliesen, den leichten Schmerz in seinem Kiefer, und, den Scham, der sich brennend in ihm ausbreitete und als kalter, schwerer Eisblock in seinem Magen landete. Was hatte er sich nur dabei gedacht?

Hastig stand er auf und floh in die Kabine, rutschte dabei fast aus und knallte unsanft gegen den Türrahmen. 

Egal!, schrie die Panik in seinem Kopf, Weg! Schnell! Was hast du getan, du Idiot?! 

Mit zitternden Fingern zerrte er sich die Klamotten über den Körper, ohne sich nochmal abzutrocknen, seine Wahrnehmung im Tunnelblick. Er griff nach seiner Tasche, wollte einfach nur raus, nur weg - eine warme Hand schlang sich um seinen Oberarm und hielt ihn fest.

"Warte, Jo. Bitte. Lauf nicht vor mir weg. Lass uns darüber reden...", Leons Stimme klang flehend und Joshua unterdrückte ein bitteres Lachen. Als hätte Leon etwas falsch gemacht, als wäre nicht er es gewesen, der über die Strenge geschlagen war, der alles ruiniert hatte. 
Ruckartig riss er sich aus dem Griff seines Freundes los und rannte so schnell er konnte aus der Tür.

Einfach nur weg. Weg von Leon und weg von dem, was er getan hatte.