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Einfach nur Wir

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Ich erwache und bleibe wach. Das bekannte Gedankenkarussell. Verdammt nochmal.

Aber weil ich nicht allein daliege, fällt es leichter, das anzunehmen. Du bist bei mir, und du schläfst, und ich kann deinen Atem hören, dich betrachten. Gar nicht so übel. Und besser, als mich herumzuwälzen.

Du schnarchst ein wenig, drehst dich zu mir. Ich streiche dir vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Und dann, irgendwie, beuge ich mich vor und küsse dich auf die Wange. Ganz leicht nur, eigentlich nicht mehr als eine Berührung.

Ich weiß nicht, was ich will. Dass du aufwachst. Oder dass du es nicht tust.

So kopflos, das alles. Gefühlsduselig. Als könnte ich nicht mehr alleine sein. Dabei bin ich noch nicht lange mit dir, und vielleicht geht alles in die Brüche. Dann muss jeder wieder für sich klarkommen.

Genug mit diesen Launen. Ich sollte mich zusammennehmen, die Augen schließen, einfach wieder schlafen.

Stattdessen rücke ich näher an dich heran. Und mache es erneut.