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"On the first day of christmas, my true love gave to me..."

Chapter Text

Eigentlich war Percival nie der Typ dafür gewesen, Weihnachten zu feiern. All der Trubel, die erzwungenen Freundlichkeiten und die übersteigerten Erwartungen an Geschenke erschienen ihm gekünstelt und unnötig. Er hatte es von jeher verstanden, sich in dieser Zeit besonders selten unter Leute zu begeben, damit sie nicht auf die Idee kamen, ihn zu einem Besuch des städtischen Weihnachtsmarktes zu überreden oder ihn zu einem Glühwein-Umtrunk unter Kollegen einzuladen. Natürlich war er, wie Picquery es von ihm erwartet hatte, zu der offiziellen Weihnachtsfeier des MACUSA stets anwesend gewesen. Aber auch da schöpfte er es nie sonderlich aus, verschwand nach ein-zwei Stunden bereits wieder und hatte für diese kurze Anwesenheit, außer einigen rügenden Worten, nie Konsequenzen zu fürchten gehabt.
Dieses Jahr war das anders. Vielleicht lag es daran, dass er vor wenigen Wochen noch geglaubt hatte, dass er sterben würde. Vielleicht hatten seine Gefangenschaft und die Folter ihn die kleinen Dinge des Lebens noch mehr genießen lassen, sobald er wieder frei war. Aber eventuell lag es gar nicht daran, dass er nun jede Sekunde mehr auskostete, sondern eher an der Gesellschaft.
Seit man ihn gefunden und wieder aufgepäppelt hatte, zeigte sich Seraphina mehr denn je als eine Freundin und weniger als seine Präsidentin, wenn sie unter sich waren. Sie gab ihm Halt in seiner neu gefundenen Freiheit, zwang ihm abends ihre Gesellschaft auf und ließ ihn kaum aus den Augen. Percival nahm es grummelnd zur Kenntnis, aber wenn er ehrlich war, war er froh darum. Allein zu sein – und das vielleicht noch in der Dunkelheit – fiel ihm im Augenblick sehr schwer.

Heute erst hatten sie zusammen Mittag gesessen. Seraphina hatte ihm ein kleines Geschenk überreicht: Einen Schal in tiefem Burgunderrot. Seinen blauen hatte Grindelwald getragen und Percival, dem seine Sachen nach der Gefangennahme des Mannes wieder ausgehändigt worden waren, hatte ihn direkt entsorgt, mitsamt Mantel, Hemd, Schuhen und allem, was dazugehörte. Er hatte sich gezwungen, keinen weiteren Gedanken daran zu verschwenden und das Geschenk hatte ihn zugleich gefreut als auch einen unangenehmen Beigeschmack hinterlassen. Percival hatte es nach all der Freundlichkeit Picquerys nicht über sich bringen können, das Geschenk auszuschlagen und hatte den Schal nun über seine Stuhllehne gehängt, wo er auf den Feierabend wartete. Es war ein unscheinbares Geschenk gewesen, doch zugleich ein sehr bedachtes. Ein Neuanfang. Percival freundete sich mit dem Gedanken an. Ein kleiner Funke vorweihnachtlicher Stimmung machte sich in seiner Brust breit, ganz ungewohnt und neu.

Doch Picquery war nicht die Einzige, die nun verstärkt ein Auge auf ihn zu haben schien. War sie nicht zugegen, lugte Mr. Scamander in sein Büro. Der Mann, der seinen Peiniger enttarnt und den Weg zu Percivals Rettung geebnet hatte. Newt Scamander, den Percival vorher nur durch die schriftlichen Erzählungen seines Bruders Theseus kannte, war eine ganz andere Art von angenehmer Gesellschaft. Die Themen, die ihn umtrieben, seine Tierwesen und das Buch, das er schrieb, lenkten Percival meist so gut ab, dass er sich an die täglichen Teekränzchen in den frühen Nachmittagsstunden schon gewöhnt hatte. Sie waren Gedankenpausen, die ihn aufatmen ließen, weil er für einen Moment seine schaurige Vergangenheit vergessen konnte. Percival hatte begonnen, zaghafte freundschaftliche Verbundenheit für den jungen Mann zu empfinden (etwas, das er aus seinem früheren Leben nicht kannte) und Mr. Scamander war der erste, dem es nach einiger Zeit gelang, ihm ein Lachen zu entlocken.
Hatte Seraphinas plötzliches Geschenk ihn schon in weihnachtliche Vorfreude versetzt, so war das kein Vergleich zu dem Anblick des Haufens, den Mr. Scamander am selben Nachmittag auf seinem Tisch ablud. Es sah aus wie ein Paket, aber so sicher war Percival sich da nicht. Es hatte sicher einmal die Form eines handelsüblichen Pakets gehabt, aber war nun so sehr aus der Form gelaufen, dass es eher einem schmelzenden Schneemann ähnelte. Die Pappwände waren an einigen Stellen eingesunken, an anderen beulten sie sich aus. Sie waren von mehreren Lagen glitzerndem Geschenkpapier umwickelt, das aussah, als hätte es nicht für das gesamte Paket gereicht und als hätte der Schenkende sich nicht vollständig darauf konzentrieren können.
Percival stutzte und ließ von der Akte ab, in der er eben gelesen hatte, während sein Blick über das Paket wanderte. „Mr. Scamander?“, fragte er, zu verwundert, um verärgert darüber zu sein, dass das Paket seine Dokumente unter sich begrub. „Was ist das?“
Mr. Scamander grinste ein wenig schuldbewusst. „Ihr Weihnachtsgeschenk, Mr. Graves“, verkündete er und schob einen kleinen Bowtruckle zurück in die Westentasche, aus der dieser eben gelugt hatte.
Percival gab ein leises Glucksen von sich. Sicher, Weihnachten war nicht mal mehr vier Tage entfernt, aber das… „Tatsächlich?“, fragte Percival und schaute an dem Paket vorbei, um Mr. Scamander anzusehen. „Sollte ich etwas darüber wissen, bevor ich es auspacke?“, fragte er, denn er mochte zwar Mr. Scamanders Gesellschaft, an seinen Tierwesen allerdings hatte Percival einiges auszusetzen. Zum Beispiel, dass ein Großteil von ihnen auf amerikanischem Boden verboten war – und Percival mehr als einmal dazu beigetragen hatte, diese Verbote zu verabschieden. Er konnte gut darauf verzichten, selbst eines dieser Wesen bei sich aufzunehmen.
Mr. Scamander schüttelte den Kopf. „Natürlich nicht, Mr. Graves“, sagte er mit gespielter Unschuld und einen Moment klang er wie Miss Goldstein. Dass er so viel Zeit mit ihr verbrachte, schien auf ihn abzufärben.
Mit spitzen Fingern öffnete Percival das schlecht verpackte Geschenk.
„Es ist etwas aus der Form geraten“, hörte er Mr. Scamander bedauernd sagen, „Meine Graphornkuh hatte kurz draufgesessen, als ich nicht aufgepasst habe.“
Percival hob eine Augenbraue, antwortete aber nichts. Das Geschenkpapier hatte er bereits beiseitegeschoben, nun hob er vorsichtig den Pappdeckel an.
Nichts sprang ihm entgegen. Das ließ ihn schon einmal aufatmen. Percival fühlte kein lebendes Wesen im Inneren. Er erhob sich von seinem Stuhl und schaute in das Päckchen hinein. Darin lagen, sorgsam eingepackt in dicke Strohschichten, mehrere Phiolen. Mr. Scamander hatte gut daran getan, sie so sorgfältig einzupacken, sonst hätten sie wohl das Zusammentreffen mit dem Graphorn-Hintern nicht überstanden.
Percival griff eine der Phiolen und holte sie heraus, um sie ins Licht zu halten. Die Flüssigkeit darin leuchtete bläulich.
„Das Gift des bösen Sturzfalters“, kam ihm Mr. Scamander zu Hilfe, „Gegen Schlafstörungen und wenn Sie mal… nicht nachdenken wollen. Sie sollten es allerdings sehr gut verdünnen, wenn Sie es benutzen wollen, damit Sie nicht vollkommen Ihr Gedächtnis verlieren.“
Percival warf Mr. Scamander einen fragenden Blick zu. „Ehm… Danke… schätze ich“, sagte er. Ihm war nicht ganz klar, warum Mr. Scamander ihm ein Paket voller Vergessens-Flüssigkeit geschenkt hatte.
Sein Gegenüber schmunzelte schüchtern. „Ich habe Ihnen auch Murtlap Essenz abgefüllt und einige Bezoare hinzugelegt. Alles aus meinem Koffer, unverdünnt und ökologisch, wenn Sie es so wollen.“
Weil Percival noch immer nicht wusste, was er antworten sollte, fuhr Mr. Scamander fort: „Ich habe die Zutaten genommen, die für die Tränke zur Heilung von Körper und Geist hilfreich sind. Wenn man sie anderswo kauft, sind sie völlig überteuert und oft gestreckt mit Baldrian, Alraunen oder anderen günstigeren Zutaten. Da dachte ich, ich bringe Ihnen direkt etwas mit.“
„Danke“, sagte Percival sprachlos und dieses Mal meinte er es so. Obwohl er anfangs geglaubt hatte, ein Geschenk erhalten zu haben, das er nicht nutzen würde, musste er nun feststellen, dass es überaus effektiv war. Gerade dieser Tage war er noch immer auf beruhigende und heilende Tränke angewiesen, die er größtenteils selbst braute. Sein Blick wanderte wieder zu der kleinen Phiole, auf der ein Etikett klebte, das er vorher übersehen hatte. ‚Sturzfalter‘ stand darauf. Nun, damit wäre auch sichergestellt, dass Percival beim Tränkebrauen nicht durcheinanderkam.
Ein Moment verging im Schweigen.
Aus den Augenwinkeln bemerkte Percival, dass Mr. Scamander von einem Fuß auf den anderen trat, als fühlte er sich in der Stille unwohl. Percival beschlich das Gefühl, sich nicht ausreichend dankbar zu zeigen, weil Mr. Scamander zu fürchten schien, dass es ihm nicht gefiel. „Ihr Geschenk hat mich überrascht“, gab er zu und lächelte, „Aber es wird überaus nützlich sein. Ich danke Ihnen.“ Er sah Mr. Scamander unter dem Lob erröten, wie er es oft tat, wenn er im Zentrum der Aufmerksamkeit stand.
Weil ihn ein schlechtes Gewissen beschlich, setzte Percival eine entschuldigende Miene auf. „Ich habe gar nichts für Sie.“
Mr. Scamander hob die Hände und winkte ab. „Das macht nichts“, sagte er und vermied mit einem Mal Augenkontakt, als wäre ihm die Zweisamkeit plötzlich zu viel. „Ich habe ja noch ausreichend Zutaten im Schrank, ich brauche nichts…“, sagte er mit einem Lachen, das nicht so recht gelingen wollte.
Percival beobachtete irritiert, wie sein Gast ein paar Schritte zurück tat. Er wollte nicht, dass Mr. Scamander sich unwohl fühlte. „Bitte, gehen Sie nicht“, sagte er höflich, „Das Mindeste, was ich Ihnen anbieten kann, ist einen Tee.“
Mr. Scamander schüttelte mit einem beschämten Lächeln den Kopf und öffnete den Mund, um etwas zu erwidern, als es an der Tür klopfte. Er schloss den Mund und warf einen Blick über die Schulter zur Tür, die sich unter Percivals „Herein“ öffnete.
Tina Goldstein stand in der Tür, mit Credence Barebone im Schlepptau. Credence, der von allem freigesprochen worden war, was man ihm zur Last legen konnte, nachdem offensichtlich geworden war, dass Grindelwald ihn manipuliert hatte. Credence, der nun eine Ausbildung bei den Goldstein-Schwestern erhielt, die sich bereiterklärt hatten, ihn bei sich aufzunehmen – trotz des Risikos, dass sein Obscurus jederzeit ausbrechen konnte. Seit Grindelwald enttarnt war, war das nicht mehr geschehen.
„Tina?“, fragte Mr. Scamander überrascht.
„Credence?“, fragte Percival zur gleichen Zeit, während er zu dem jungen Mann herüberschaute, der den Blick auf den Boden geheftet hatte und dessen Schultern zitterten. Er hatte nicht mit ihm gerechnet, hier in den MACUSA-Räumen. Credence war, soweit er das beurteilen konnte, noch nie hier gewesen. Vermutlich hatte ihn Tina herumgeführt.
„Mr. Graves, Sir“, sagte Tina in ihrer gewohnt energischen Art, „Credence wollte Sie sprechen. Haben Sie kurz Zeit?“ Percival nickte ihr zu. Tinas Blick wanderte von dem geöffneten Paket zu Mr. Scamander hin und ein liebevolles Lächeln umspielte ihre Lippen, das Mr. Scamander zaghaft erwiderte.
„Ich-ich werde dann gehen, Mr. Graves“, sagte Mr. Scamander, der die Gelegenheit offensichtlich nutzen wollte, um zu verschwinden. Percival ließ ihn. Vermutlich war der ganze Akt des Schenkens zu anstrengend für ihn gewesen und dass sich die Gruppe der Anwesenden nun vergrößerte, schien nicht dazu beizutragen, dass er sich wohler fühlte.
„Bis dann“, antwortete Percival also, sah Mr. Scamander nach, der an Tina und Credence vorbei durch die Tür trat und beobachtete, wie Tina den Jungen mit mütterlicher Entschlossenheit in den Raum schob und hinter ihm die Tür schloss.
Credence blieb in der Mitte des kleinen Raumes stehen und starrte noch immer zu Boden, als wagte er nicht, Percival ins Gesicht zu sehen. Er verstand, warum. Sein Gesicht musste einiges an Wut, Trauer und Schmerz in Credence auslösen. Doch es führte nicht dazu, dass Percival sich beleidigt fühlte. Vielmehr besorgt.
„Wie schön dich zu sehen, Credence“, sagte er mit ausgesucht sanfter Stimme und kam um den Tisch herum, als sie unter sich waren. Percival hatte gehört, wie übel Grindelwald auch dem Jungen mitgespielt hatte. Wie er das, was Percival einst aufgebaut hatte, zerstört hatte. Percival hatte über Credence lange eine schützende Hand gehalten, weil Tina es nicht gekonnt hatte… Bis dieser Mistkerl ihn entführt und seinen Platz eingenommen hatte, um Credence zu benutzen.
Sie hatten, seit Percival wieder frei war, kaum ein Wort gewechselt, hatten sich vielleicht zwei-drei Mal gesehen. Percival war anfangs noch zu sehr mit seinen eigenen Erlebnissen beschäftigt gewesen und Credence hatte ihn gemieden. Er hatte ihm keinen Vorwurf gemacht. Für jemanden, der Magie erst begreifen musste, musste der Gestaltswandlungs-Zauber noch verstörender gewesen sein – und hinzu kam das, was Grindelwald mit ihm gemacht hatte.
„Du wolltest mich sprechen?“, fragte Percival mit der gleichen sanften Stimme, als Credence auf seine vorherigen Worte keine Reaktion zeigte. Seine Wangen leuchteten in einem hellen Rot und er zitterte noch immer. Dann hob er zaghaft den Kopf und warf Percival einen scheuen Blick zu. Er nickte schwach. „Ich wollte Ihnen Ihr Weihnachtsgeschenk geben.“
Percival stutzte. Heute wurde er wirklich verwöhnt. Der Geist der Weihnacht fand allmählich seinen Platz in Percivals Gedanken und in seinem Herzen, bei all der freundlichen, wohlwollenden Aufmerksamkeit, die ihm zuteilwurde. Hatten sie sich alle abgesprochen oder war es Zufall, dass ausgerechnet heute alle ihre Geschenke an ihn überreichten? Von keinem hatte er ein Geschenk erwartet, weil er auch die letzten Jahre keine bekommen oder verschenkt hatte. Und keiner von ihnen wartete bis zum tatsächlichen Weihnachtsmorgen – weil der MACUSA Percival in Zwangsurlaub geschickt hatte und er, anders als die letzten Jahre, über die Feiertage nicht im Büro sein würde. Man würde sich also nicht sehen, ab morgen wäre er fort.
Weil Credence noch immer unbewegt vor Percival stand, die leeren Hände an den Seiten und der Gesichtsausdruck sonderbar entrückt, nickte Percival nur. „In Ordnung“, sagte er leise, weil die Luft zwischen ihnen seltsam angespannt war und er nicht wusste, was ihn erwartete.
Credence biss sich auf die Unterlippe. „Sie müssen die Augen schließen, Mr. Graves“, murmelte er. Seine Stimme zitterte und klang abgehackt, seit Atem ging flach.
Percival kam dem Wunsch nach. Er vertraute nicht vielen Menschen, aber Credence war schon immer einer davon gewesen. Der Junge hatte das Herz am rechten Fleck. Umso schmerzhafter war es gewesen, zu erfahren, wofür Grindelwald Percivals Gesicht missbraucht hatte.
Gehorsam und geduldig wartete Percival darauf, dass etwas geschah, während er die Augen geschlossen hielt. Er war unschlüssig, ob er die Hände aufhalten sollte, um das Geschenk zu empfangen, aber Credence würde ihm schon sagen, wenn er etwas tun sollte.
Statt einer weiteren schüchternen Bitte hörte Percival Credences flachen Atem deutlicher und dann das Rascheln von Kleidung, das näherkam. Er fühlte seine Präsenz und seine Körperwärme nun so nah bei sich, dass er sich sicher war, dass nicht mehr viel fehlte, bevor sich ihre Körper berühren würden. Das wunderte ihn nicht. Credence hatte schon immer Nähe gesucht. Das war nichts Ungewöhnliches.
Was ihn allerdings zusammenzucken ließ, war eine Berührung an seinen Lippen. Etwas legte sich darauf, etwas Weiches und Warmes. Haut, erkannte er. Und sein Herz schlug schneller, als Percival begriff, dass Credence ihn küsste. Es war ein trockener Kuss, samtige Lippen, die sich gegeneinander drückten, ohne viel Aufhebens. Credence legte kein übertriebenes Verlangen in den Kuss, keine Hitze. Die Berührung war sanft, unschuldig und dauerte lang genug, damit Percival nicht daran zweifelte, dass es tatsächlich geschah. Und dann, als keine drei Sekunden vergangen waren, verschwand der fremde Mund wieder von dem seinen. Seine Lippen kribbelten noch nach und nun war er es, der dem Drang wiederstehen musste, der Berührung hinterher zu gehen – etwas, das sonst immer eher Credences Art gewesen war.
„Fröhliche Weihnachten, Mr. Graves“, hörte Percival Credence leise flüstern und er fühlte, wie Credence sich ein wenig von ihm entfernte.
Percival schluckte und öffnete die Augen, als Credence sich bereits umgewandt hatte, die Tür öffnete und aus dem Büro verschwand.
Eigentlich war Percival nie der Typ dafür gewesen, Weihnachten zu feiern. All der Trubel, die erzwungenen Freundlichkeiten und die übersteigerten Erwartungen an Geschenke waren ihm immer gekünstelt vorgekommen. Aber jetzt spielte er mit dem Gedanken, dieses Fest ernster zu nehmen… und vielleicht jemand besonderen über die Feiertage zu sich nach Hause einzuladen.