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In den Köpfen der Betroffenen Teil2?

Chapter Text

Linda machte sich gerade zu ihrer Pause auf, als Chloe in ihr Büro gestürmt kam. Dank Lindas
therapeutischen Fähigkeiten, konnte sie schnell ausmachen warum Chloe so in Eile war. Außer-
dem hat der Grund ihr letzte nach einen Besuch abgestattet. „Also Chloe, was kann ich für dich
tun?“, „Uh, wolltest du gerade eine Pause machen?“ Chloe druckste herum und wollte bereits
wieder gehen. „Ach was, setzt dich. Ich kann mir denken das dir etwas auf dem Herzen liegt.“

Chloe legte ihren Gedanken Wirrwarr für Linda offen und diese versuchte mit ihr zusammen
den Faden auf zurollen. „Also wusstest du es?“ , „Ja, aber ich habe auch so meine Zeit gebraucht
das zu verdauen. Ich meine man erfährt nicht jeden Tag das man mit dem Teufel geschl…“ Linda
räusperte sich „also seine Therapeutin ist.“ Chloe wusste ohne zu fragen was Linda nicht gesagt
hatte. Natürlich hatte er auch mit ihr geschlafen. Sie sollte anfangen sich zu fragen mit wem nicht.
Die Liste ist wohl kürzer.

Sie redeten mehrere Stunden über Lucifers Zustand und Chloe merkte langsam wie Realität und
Vorstellung sich einigen konnten um zu koexistieren. Währenddessen ging das Geräusch des sich
öffnenden Fahrstuhls durch das leere Apartment von Lucifer. Ella sah sich um und konnte bis auf
die vielen leeren Whiskey Flaschen, keine Spur von dem exzentrischen Nachtclubbesitzer finden.

Eine Spur von besagten Flaschen zog sich von dem Klavier bis in einen hinteren Raum, den Ella
bis heute noch nicht gesehen hatte. Sie folgte der Spur aus Flaschen und sah Lucifer schlafend
auf einem Ledersessel sitzen. Shakespeare’s Romeo und Julia offen auf seinem Schoß. Sie beugte
sich über ihn um zu lesen bei welcher Szene er war. Julia entschied sich gerade dafür an Romeos
Seite tatsächlich zu sterben. Doch die Art wie es geschrieben war, ließ auf eine sehr frühe Ausgabe
schätzen. Es hatte schon einige vergilbte stellen und Eselsohren.

Ella begutachtete Lucifer, er schlief und seine Gesichtszüge waren entspannt, doch man sah das
ihn etwas zerknirschte. Sie stupste ihn mit ihrem Knie an. Doch erregte sich nicht, also tätschelte
sie seine Schulter. Doch auch hier keine Regung. „Lucifer.. oh Lucifer! Wach auf.“ Doch er wachte
nicht auf. Ella schlug ihm auf den Hinterkopf und Lucifer schreckte auf. Natürlich tat es ihm nicht
weh, aber wach wurde er dadurch trotzdem.

„Miss Lopez, Sie hier?“ Fragte er verschlafen. Ella verdrehte ihre Augen „Jaha, ich hier. Und du
erklärst mir mal was da los ist. Was ist mit Chloe und woher kam das Blut? Seid ihr beide wieder
in was verwickelt?“ Ella merkte schnell dass sich Lucifers freudige Stimmung in etwas düsteres
umwandelte als sie Chloe ansprach. Also wusste sie auch sofort, dass da was dran war.

Lucifer setzte schwer, konnte er ihr vertrauen? Konnte er ihr die ganze Wahrheit sagen? Er war
sich nicht sicher ob die liebe Miss Lopez die Wahrheit vertragen konnte. Also wand er sich von ihr
ab und trottete zur Bar. Ella wusste sofort was er vorhatte „ Nein, nein Mein Lieber. Erst antwortest
du mir!“ Lucifer hob eine Augenbraue und sah sie fragend an. Dieser mickrige Mensch legte sich
unbewusst mit dem Teufel an und stand ihren Mann, äh Frau. Lucifer konnte bei dem Gedanken
nur schmunzeln. Doch auch sie war ihm ans Herz gewachsen, nicht nur wegen den Worten seiner
Schwester, nein auch weil Miss Lopez eine unwiderstehliche Art hatte und wäre da nicht der Detektiv,
nah wer weiß.

„Lucifer! Rede!“ sie stelle sich ihm in den Weg und sah ihn bedrohlich an. Also gab er sich erschöpft
geschlagen von all den verlangenden Frauen um ihn. Erst der Detektiv, dann der Doktor und nun
auch noch Miss Lopez. Er erzählte ihr von Gott und der Hölle, das er der Teufel und Mazikeen ein
Damon ist und von Amendier, dem Engel. Sie sah ihn dabei verständnisvoll an und hörte zu. Als er
fertig war schüttelte sie lächelnd den Kopf: „Ach Lucifer, niemals aus der Rolle fallend, aber jetzt mal
ehrlich. Was ist los?“ Wütend sah er auf sie herab, doch er wusste, dass sein Teufels Gesicht nicht
erscheinen würde. „Ach, selbstverständlich brauchen Sie beweise, Miss Lopez! Sie sind schließlich
eine Forensiken.“, Sagte er während er sich sein Sakko abstreifte. Ella sah ihn verwirrt dabei zu und
nickte „Ja, Beweise sind immer gut, aber Lucifer, ich mein wie willst du mir einen Beweis für deine
Fantasien liefern?“ Sich schmunzelte und auch er lachte verächtlich auf. Wie naiv sie doch alle waren.

Als seine Flügel empor sprangen, war Ella so erschrocken, dass sie ein Wort heraus bekam und nur
von seinem teuflischem Grinsen zu den strahlenden Flügel blickte.
Er war der Teufel! Lucifer ist der Teufel! War alles was ihr durch den Kopf ging.
Er sah sie mitleidig an und wusste was als nächstes passieren würde. Sie würd vor ihm davon laufen
oder ihn anschreien. Er schloss seine Augen, er wollte nicht mit ansehen wie die fröhlich Ella Lopez ihn
verächtlich von sich stoßen würde.

„Es war dein Blut?!“, es war mehr eine Feststellung als eine Frage und ließ keinen Platz für Einwände.
„Ich habe das Blut des Teufels untersucht!“