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Seven Deadly Sins of Middle Earth

Chapter Text

(Zusammenfassung/freie Nacherzählung aus J.R.R. Tolkien und Christopher Tolkien - Das Silmarillion)

Am Anfang war das Nichts … eine weite Leere ohne Inhalt … ohne Gefühl und Verstand … ohne Tugend und Sünde. Kúma in Quenya, der alten Sprache der Noldor und Vanyar.

Und dann schuf Eru, der Eine … von seinen Kindern Ilúvatar genannt … der seit Anbeginn des Seins wandelt, die Zeitlosen Hallen, die ohne Grenzen sind und sich vom Abgrund bis zum Firmament erstrecken. Und er wies sie den Ainur, den Nachfahren seiner Gedanken als ihre Wohnstätte zu. Die Geistwesen wissen viel … von dem, was war … was ist … und manches, was noch kommen wird. Aber einige Dinge können auch sie nicht sehen, weder allein noch in ihrer Gesamtheit. Denn sie sind ihnen verborgen, da Ilúvatar zu Nichts und Niemandem das große Ganze seines göttlichen Planes offenbart hat. Und in jedem Zeitalter kommen Dinge hervor, die neu sind und keine Prophezeiung haben … denn Gegenwart und Zukunft können selbst die Mächtigsten nur bedingt beeinflussen.

Ilúvatar lernte seinen Sprösslingen Melodien und erfreute sich an ihrem Gesang. Aber diese waren nicht in Einklang zueinander. Also rief er sie zusammen und formte mit ihnen einen gewaltigen Wohlklang, der in Einträchtigkeit und Frieden durch das Nichts drang und es erfüllte. Aber Melkor … der Mächtigste an Geltung und Wissen unter den Ainur und Vereinigung all ihrer Fähigkeiten, geleitet von Hochmut … ließ einen Missklang aufwallen, der das Lied Ilúvatars in Disharmonie verkommen ließ. Zweimal musste er seinen Schöpfungen … die sich aus Müßigkeit der Melodie Melkors anschlossen … Einhalt gebieten und ließ ein neues Thema erklingen. Das letzte aber spielte er alleine, denn es kündigte seine Kinder an und formte ihr Schicksal.

Und nachdem das dritte Thema endete, führte Ilúvatar sie hinaus in das Nichts und zeigte ihnen die Vision des Universums, das sie durch ihren Gesang geschaffen hatten. Die Ainur liebten ihre Schöpfung, obwohl sie durch Melkors sündiges Wirken in Teilen bereits verdorben war. Daher rief Eru sie ins Sein, indem er sprach:

Ea! Es sei! Und ich will die Unverlöschliche Flamme in die Leere hinaussenden, und sie wird im Herzen der Welt brennen, und die Welt soll sein; und wer von euch will, mag in sie hinabsteigen.“

 … So entstand Ea … die Welt, die ist …

So entschlossen sich einige der Ainur in Ea einzutreten, um den Willen Erus zu erfüllen, den Planeten Arda zu erschaffen und zu gestalten und für die Kinder Ilúvatars … die Elben und die Menschen … vorzubereiten. Sie wurden von nun an Valar genannt und es gibt je sieben männliche und weibliche von ihnen …

Manwe … der Allgewaltigste und Höchste der Ainur neben seinem Bruder Melkor … aber im Gegensatz zu ihm edel, da ihm alles Böse fremd ist … wurde Herr der Lüfte, Winde und Wolken und König von Arda … denn er wachte über die Gestaltung des Planeten und ist gottbegnadet und angesehen.

Seine Gemahlin Varda … deren Macht das Licht und von dessen Schönheit und Reinheit sie erfüllt ist … erschuf die Sterne und wird seitdem die Königin der Gestirne genannt.

Ulmo … Gebieter der Meere … lenkt die Bewegung allen Wassers … von den gewaltigen Wellen der Ozeane bis hin zu den glitzernden Tautropfen des Morgens und da er am tiefsten in der Musik Ilúvatars unterwiesen wurde, ist das Echo davon noch in all seinen Quellen wahrzunehmen. Ebenso wacht er über all die Geschöpfe, die in den Fluten Ardas zu finden sind.

Aule … Herr über alle Rohstoffe der Erde … ist neben Manwe, Varda und Ulmo der Größte der Valar. Als Schmied und Meister aller Handwerke schuf er mit ihnen die Gebirge Ardas und allein alle Rohstoffe, die in ihnen verborgen liegen.

Seine Gattin Yavanna … Königin des Erdreichs und Spenderin der Früchte … pflanzte alle Samen der Fauna, die seitdem auf Arda wächst und gedeiht und beschützt sie.

Mandos … ist Schicksalsrichter der Valar, Hüter der Totenhäuser und spricht die Urteile nach Manwes Geheiß. In seinen Ewigen Hallen des Wartens versammeln sich die Seelen der Kinder Ilúvatars und aller anderen reinen Geschöpfe Ardas nach ihrem Tod und harren bis zum Ende allen Seins.

Seine Gemahlin ist Vaire … sie webt die glorreichen Ereignisse aller Zeiten in kunstvolle Wandteppiche ein, die ihren Platz in den Hallen ihres Gatten finden.

Ilmo … der Meister der Wünsche … ist Bruder Mandos und in seinen Gärten Lórien finden alle müden Geister und Seelen … zumeist im Schlaf … Ruhe und Erholung, Träume und Visionen.

Seine Gattin Este … die Heilerin von Wunden und Müdigkeit … weiht die Geschöpfe Ardas, wenn sie die Gärten besuchen in die Gaben Barmherzigkeit, Geduld und Weisheit ein.

Nienna … die Tränenreiche … ist Schwester Mandos und Ilmos … und die Herrin des Mitleids und der Trauer. Sie beweint das weltliche Leid, um es zu überwinden. Wer ihr lauscht, erfährt Erbarmung und lernt das Ausharren in der Hoffnung. Oft besucht sie die Hallen ihres Bruders, um den dort verweilenden Seelen Trost und Rat zu spenden.

Orome … der große Jäger … ist streng und schrecklich im Zorn und verteidigt als Held Arda vor allem Bösen. Sein treues Ross Nahar ist wundersam und schön zugleich. In der Nacht schimmern Fell und Mähne wie Silber und in der Sonne erscheinen sie weiß und seine Hufe schlagen beim schnellen Ritt Feuer.

Seine Gemahlin Vána … die Herrin über alle Blumen und Himmelgeschöpfe … ist die jüngste Schwester Yavannas. Sie bringt Arda zum Erblühen und lehrte den Vögeln mit ihrer melodischen Stimme einst das Singen, so wie es noch heute in den Wäldern zu hören ist.

Tulkas … der Tapfere … ist die gute Seite der Gewalt und die Kompromisslosigkeit im Kampf gegen das Böse.

Seine Gattin Nessa … die Tänzerin … ist wunderschön und anmutig und steht für die Reinheit, Lieblichkeit und Kultur aller Geschöpfe und Völker Ardas. Ihr leichtfüßiger Tanz über blühende Wiesen verzaubert selbst Götter.

Mit ihnen gingen viele schwächere Ainur, die niederen Ranges waren … die Maiar des Lichts. Sie bilden das Gefolge, die Gehilfen und Dienerschaft der Valar. Manche von ihnen nahmen die Wesensart von Tieren an, die im Auftrag ihrer Herren seitdem über die Geschöpfe und Natur Ardas wachen und ihnen behilflich sind wann immer sie können.

Fünf der Mächtigsten von ihnen bezeichnet man als Istari … Zauberer … die in der Gestalt von alten Männern wandeln, aber aufgrund des Geistes der sie erfüllt nur langsam altern … obwohl sie niemals wirklich jung waren, weder in Gedanken noch vom Körper. Sie sollen den Kinder Ilúvatars Beistand bei dem Kampf gegen alles Böse leisten und ihnen mit Rat zur Seite stehen. Denn sie besitzen große geistige und magische Kräfte und eine enorme Ausdauer. Dabei dürfen sie jedoch weder ihre Herkunft preisgeben noch Schwächere unter ihren Willen zwingen.

Und Arda formte sich, gedieh und wuchs unter dem Einfluss der Valar … wurde zu einem Platz des Friedens, der Freude, Vollkommenheit und Schönheit.

Aber Melkor … dem das Hinabsteigen auf die Welt lange wegen seiner Vergehen bei der Musik der Ainur versagt war … wurde bei dem Umherwandern in dem Kúma immer mehr von dem Begehren durchdrungen Dinge zu schaffen die seinen eigenen Vorstellungen entstammten und nicht dem Willen Ilúvatars entsprachen. Denn er vertrat die Meinung, dass Arda nicht von schönen und freundlichen Geschöpfen allein bevölkert werden durfte. Ohne Ungeheuer und das Böse war die Schöpfung nicht vollständig. Auch sah er mit Neid, was seine Brüder und Schwestern hervorbrachten.

So schuf er sein Reich der Dunkelheit und der Kälte und Arda wurde unvollkommen und anfällig für die Laster des Unguten. Zur Vervollständigung der Welt nach seiner Vorstellung entfachte er dämonische Brände und den eisigen Frost, der seitdem im Norden vorherrscht.

Seine durch Ilúvatar gegebene schaffende Kraft wurde daraufhin mit Täuschung, Verzerrung, Nachahmung und Zerstörung durchsetzt und seine Kreaturen … grässliche Ausgeburten dunkler Gedanken … einzig mit Jähzorn erfüllt … woraufhin er mit ihrer Hilfe das Werk der Valar zu vernichten begann. Er stieß die Berge um, verspritze die Meere, verbrannte die Wälder, vereiste die Seen und richtete Schaden an, wo er nur konnte. Sein wachsender Neid war dafür verantwortlich, dass er nichts Eigenes mehr zu schaffen in der Lage war … denn sein daraus entsprungener Hass machte alles was Ilúvatar ihm eingegeben hatte zunichte.

Viele der Maiar erlagen durch Habgier und dem hochmütigen Verlangen nach Maßlosigkeit seiner großen Macht und waren bereit ihm zu folgen. Durch Lügen und tückische Gaben die … scheinbar … ihren Einfluss stärkten und sie kraftvoller machten als die Valar, unterwarf er sie sich. Zu ihnen gesellte sich Sauron aus dem Gefolge Aules und wurde unter dem Einfluss von Melkor zu einem der mächtigsten, grausamsten und gefürchtetsten aller Wesen Ardas.

Viele Zeitalter lang behielt Melkor … der von da an Dunkler Fürst oder Vater der Lügen genannt wurde … die Oberhand im Streit um Arda und erbaute mit der Hilfe seiner dunklen Diener einen Hort aus undurchdringbarer Finsternis, entsetzlichem Schmerz und furchtbaren Qualen.

Die Valar … die sein Tun und Wirken geraume Zeit mit wachenden Augen betrachteten … schickten schließlich Tulkas, vor dem Melkor große Furcht hatte. Er besiegte nach erbittertem Kampf den Dunklen Fürst im Ersten Krieg, sodass dieser in die Leere verschwand.

Yavanna bat daraufhin ihren Gemahl Aule die Leuchtpfeiler Illuin im Norden und Ormal im Süden zu erschaffen, die auf alle Zeiten Arda und vor allem das darin geschaffene Reich Mittelerde erleuchten und vor dem erneuten Versinken in Dunkelheit bewahren sollten. Als Pfeiler wählte Aule die höchsten Berge die waren und jemals sein werden … Helcar und Ringol … und wo sich der Schein der beiden Leuchten traf, nahmen die Valar ihren ersten Wohnsitz … auf der Insel Almaren. Das lebensbejahende Flackern vertrieb die Finsternis von Melkor und die guten Wesen, die sich während des ersten Krieges ängstlich versteckt hatten, kamen wieder zum Vorschein … und Mittelerde erblühte erneut zu einem Ort des Friedens, der Freude und Schönheit.

Aule … von Hochmut und Begehren geleitet … erschuf in seiner Ungeduld die Kinder Ilúvatars zu sehen seine eigene Schöpfung aus den Steinen und Metallen der Berge und ließ sie aus seiner Esse emporsteigen … die Zwerge. Er machte sie klein, zäh und stark … mit einem stolzen, unabhängigen Charakter und einem Willen, der durch Nichts gebrochen werden konnte … da er die Rückkehr Melkors voraussah und hoffte, dass seine Geschöpfe Arda bereichern würden. Er formte in aller Heimlichkeit die sieben Väter und sechs Mütter der Zwerge und gab ihnen zudem die Sünden Hochmut, Habgier, Jähzorn, Maßlosigkeit und Wollust.

Ilúvatar aber bemerkte sein Handeln und stellte Aule zur Rede. Dieser, von dem schlechten Gewissen gegen den Willen Erus gehandelt zu haben geplagt, wollte seine Schöpfung daraufhin wieder zerstören … unter bitteren Tränen, denn er liebt sie leidenschaftlich, wie man nur seine eigenen Kinder verehren kann. Ilúvatar hatte Mitleid mit Aule, hoch achtet er seine Schöpfung doch ebenso, vergab ihm und hauchte den Zwergen die Flamme des Lebens ein.

Jedoch mussten sie so lange ruhen, bis Ilúvatars Kinder erwacht waren. So legte Aule seine Geschöpfe … ausgenommen Durin, den Ältesten, Stärksten und Begabtesten von ihnen … zu je zwei Männer und zwei Frauen in unterirdische Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen, nachdem er ihnen seine Fertigkeiten des Handwerks und eine eigene Sprache … das Khuzdûl … gelehrt hatte.

Melkor … von Stolz, Habgier, Rachsucht, Missgunst und Ignoranz getrieben … gelang es in aller Heimlichkeit in die Welt zurückzukehren und im Norden von Mittelerde seine Festung Utumno zu erbauen. Hier begann er mit der Züchtung vieler Ungeheuer, die ihm zu Diensten sein und für ihn kämpfen sollten. Er zerstörte die Leuchten, sodass die Welt kein Licht mehr hatte. Ihr Sturz war so gewaltig, dass Meere und Länder in Unordnung gerieten, Almaren vernichtet wurde und die Valar daraufhin ihren zweiten Wohnsitz in Valinor nahmen und die mächtigen Pelóri-Berge als Schutzwall vor Melkor erbauten.

Das Erste Zeitalter Mittelerdes … das Zeitalter der Sterne … begann, als die Elben … die ersten Kinder Ilúvatars und denkenden Kreaturen Ardas … an den Wassern des Sees Cuiviénen erwachten … noch bevor Sonne und Mond aufgingen. Sie waren außergewöhnlich stark und zäh, geschickt in den Künsten und Handwerken, schöner und intelligenter als alle Wesen, die jemals auf Arda wanderten. Aber auch Stolz, mitunter rachsüchtig und habgierig in ihrer Macht und Herrlichkeit.

Um die Elben vor Melkor zu schützen, griffen die Valar ihn an. Im Krieg der Mächte wurde er besiegt und anschließend mit der Kette Angainor … geschmiedet von Aule … gebannt und viele Jahre in einem tiefen, lichtlosen Verlies in der Feste von Mandos festgehalten. Melkor vergaß unterdes nicht, dass der Grund seiner Niederlage die Elben waren, und hasste sie seitdem zutiefst.

Die Menschen … die Zweitgeborenen Kinder Ilúvatars … erwachten beim Aufgehen der Sonne im Lande Hildorien und Melkor entdeckte sie als erster. Er sah in ihnen ein Volk, dessen Willen er sich leicht unterwerfen konnte, denn sie waren durchdrungen von Hochmut, Geiz, Wollust, Jähzorn, Selbstsucht und Neid. Aber ihre Herzen waren ebenso mutig und die Mächtigsten von ihnen waren von Loyalität und Gerechtigkeit, Bescheidenheit und Tapferkeit durchdrungen.

Hobbits waren eine Unterart der Menschen und entstanden zu Beginn des Dritten Zeitalters im Osten des Nebelgebirges. Durch einen namenlosen Schatten, der sich in den nahen Wäldern des immer düster werdenden Grünwaldes ausbreitete, sah sich das „Kleine Volk“ jedoch gezwungen nach Westen zu ziehen. Bree, das Auenland und das angrenzende Bockland wurden zu ihrer ständigen Heimat, in der sie sich der Natur … also allen grünen und wachsenden Dingen … mit ganzem Herzen und Verstand widmeten und ein beschauliches Leben anstrebten … fernab von Abenteuern und Kriegen. Sie waren ein ruhiges, gemütliches Völkchen und als ihre größten Tugenden galten Großmut, Geduld und Charakterstärke … begleitet von den Schwächen Völlerei, Genusssucht, Ausschweifung und mitunter Feigheit.

Viele Jahrhunderte vergingen und die Völker Mittelerdes lebten in Eintracht miteinander. Aber Melkor und seiner dunklen Dienerschaft gelang es immer wieder Krieg und Tod und Zerstörung zusähen.

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Die Geschichte in der nun unsere kleine (mitunter düstere) Handlung spielt … die Abenteuer eines kleinen Hobbits, eines Zauberers und 13 Zwergen … wurde ebenfalls von einem Ungeheuer Melkors heraufbeschworen.

Das Mächtigste der Zwergenreiche befand sich einst unter den silbergrauen und schneebedeckten Hängen des Einsamen Berges … Azsâlul'Abad, in Khuzdûl, der Sprache der Zwerge … Erebor, in Sindarin, der Sprache der Elben. Es wurde erschaffen und beherrscht von den Nachfahren Durins. Ein edles und stolzes Geschlecht, das alle Zeiten furchtlose, unbezwingbare und tapfere Herrscher und Herrscherinnen hervorbrachte. Das Königreich unter dem Berge war fortwährend reich an Macht und Wohlstand. Unablässig bargen die zwergischen Arbeiter Gold und Silber und Juwelen die jeder Vorstellungskraft entsagten aus den tiefen und weitläufigen Minen und die Schmelzöfen brannten tagein tagaus mit dem Holz des dichten Grünwaldes.

Einst fand man hier den Arkenstein … das Herz des Berges. Und weil er der wunderschönste und größte Edelstein war, den die Erde Mittelerdes hervorbrachte, wurde er zum Königsjuwel ausgerufen und sein Besitzer als Herrscher über die Zwergenheit, Anführer der sieben Häuser und Gebieter aller Zwergenheere angesehen.

Melhekhel … König der Könige.

Aber gerade mächtige Dinge sind es, die beträchtlichen Einfluss nehmen können, egal wie klein sie sind. Eine schreckliche Krankheit befiehl jeden der den Arkenstein besaß. Verheerende Sünden bemächtigten sich dem Geist und schwächten den Körper, wie das langsam wirkende Gift einer Schlange. Sein Einfluss vermochte es sogar, dass der Besitzer nicht mehr Herr seiner eigenen Sinne war und selbst die die er liebte und die ihn liebten dem Tode auslieferte.

Und eines Tages zog der unermessliche Reichtum und der gewaltige Schatz, der unter den Hängen gehortet wurde, einen geflügelten Feuerdrachen fast magisch an. Smaug … der Goldene … vermutlich letzter der großen Drachen aus der Dürren Heide, nördlich des Erebors gelegen. Er zerstörte das Königreich unter dem Berge und die benachbarte Menschenstadt Thal, vertrieb die Zwerge und Menschen und verbreitete mehr als 170 Jahre lang mit Drachengift und Feueratem Schrecken, Verderbnis und Tod.

Thorin … Nachfahre Thrórs, seines Zeichens letzter König unter dem Berge … der seinen Ehrentitel ‚Eichenschild‘ erhielt, als er in der Schlacht von Azanulbizar vor den Toren des Zwergenreiches Moria mit nichts weiter als einem Eichenast als Schild gegen unbezwingbar schienende Massen an Feinden kämpfte … trat schließlich die lange und beschwerliche Reise an um sein ererbtes Königreich zurückzuerobern. Er wurde begleitet von zwölf seiner engsten und mutigsten Vertrauten, dem Zauberer Gandalf, dem Grauen Pilger … und einem Hobbit, Bilbo Beutlin, aus dem Auenland. Der unbescholtene Halbling … der bevor Gandalf ihn aufsuchte und fast zur Teilnahme an dem Abenteuer seines Lebens als Meisterdieb zwang … ein beschauliches und ruhiges Leben führte, hätte sich im Traum nie einfallen lassen, dass er auf dieser Reise mehr finden würde, als nur seinen Mut …

… und dass sie die Sünden der Valar dabei stetig begleiten und leiten werden …